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	<title>minimalismus, oida</title>
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	<modified>2008-10-15T20:52:00Z</modified>
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		<name>Nat</name>
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	<copyright>Copyright 2008, Nat</copyright>
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		<title>Big Brother is watching you</title>
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		<content type="text/html" mode="escaped"><![CDATA[Es soll vorkommen, dass Webmaster ihre Seiten mit sogenannten &quot;Trackern&quot; ausstatten um die Surfgewohnheiten ihrer Besucher nachzuvollziehen. <br /><br />Ja, ich bin einer dieser Voyeure und ja, euer Besuch hier und alles, was ihr euch gerade auf dieser Seite anschaut wird minutiös und akribisch von meinem Tracker aufgezeichnet :-) <br /><br />Der eigentliche Grund für diese Überwachung liegt aber in meinem neuen Hobby: Ich lache heimlich darüber, welche Begriffe die Besucher dieser Seite in Google eingegeben haben, um auf meiner Seite zu (ver)enden.<br /><br />Hier ist eine Liste von ausgesuchten Suchbegriffen, die Google augenscheinlich mit dieser Webseite assoziiert:<br /><br /><b>&quot;Kopf gegen Schild animiert&quot;</b> <i><br />(Ich würde auch gerne wissen, wo man so etwas im Internet findet. Aber eins ist sicher ... nicht auf dieser Seite)</i><br /><br /><b>&quot;Werbegeschenke an mich&quot;</b><br /><i>(Und ich dachte immer, i c h wäre ein egozentrischer Mensch)</i><br /><br /><b>&quot;Verstopfung und Kot&quot;</b><br /><i>(Gschmackig)</i><br /><br /><b>&quot;Hund innerlich verwesen&quot;</b><br /><i>(Es wird immer appetitlicher)</i><br /><br /><b>&quot;Wann sprechen wir von durchfall&quot;</b> <br /><i>(Eine Frage, die nicht nur mich zu beschäftigen scheint)</i><br /><br /><b>&quot;Halbnackte Moderatorinnen&quot;</b><br /><i>(Kein Kommentar ... nötig)</i><br /><br /><b>&quot;Zeichnungen Pokemon&quot;</b><br /><i>(Die 12-jährigen Pokemon Fans werden hier wohl bitter enttäuscht werden und bei der Fülle an Einträgen über Durchfall, verwesende Hunde und halbnackte Moderatorinnen flattern mir sicher bald Klagen von den Eltern ins Haus)</i><br /><br /><br />Fazit: <br /><br />Ich sollte in Erwägung ziehen, einen Eintrag über Werbegeschenke zu machen, die als medikamentöse Lösung für Verstopfung und andere Verdauungsprobleme eingesetzt werden können. Ein Informationsbedarf zu diesen Themen scheint ja durchaus vorhanden zu sein.<br /><br />Als Alternative könnte ich aber auch eine Pokemon Fanseite starten.<br /><br />]]></content>
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		<title>Ent-täuschung</title>
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		<content type="text/html" mode="escaped"><![CDATA[Bei näherer Betrachtung sieht dieses Wort aus wie sie. Die glänzenden Augen, die geschwungenen Lippen, sie hüten etwas, das seine Erwartungen entflammen ließ und als unweigerliches Ende alle Hoffnungen in Asche vergraben wird. Elendig. <br /><br />Er war sich nicht sicher. Aber das war er doch nie. <br /><br />Langsam fuhr er mit dem Boden der Kaffeetasse über die hölzerne Oberfläche des Tisches und lauschte dem Geräusch. <br /><br />Warum wohl die meisten Menschen eine &quot;Ent-täuschung&quot; als negativ empfinden? Was ist denn so schlimm am enttäuscht werden? Will denn die ganze Menschheit mit einer Täuschung leben?<br /><br />Er war sich sicher, er will das nicht. Er sehnte dem Tag regelrecht herbei. Der Tag an dem sie ihn endlich enttäuschen würde, ihn erlöst und ihn freigibt. Es zerrte an seinen Ressourcen. Warum war sie bloß so verängstigt? <br /><br />Und doch suchte er die Fehler wieder bei sich selbst. War es etwa er, der sich täuschte? Aber war es denn nicht ihre Aufgabe, nein, ihre verdammte Pflicht, sich endlich so zu zeigen, wie sie wirklich ist und sei es nur, um ihn zu verjagen? Er kann das unmöglich allein. <br /><br />Scham. Nass und glitschig. Das Gefühl fuhr über seine Schultern und drückte ihn tiefer in seinen Sessel. Er hatte sich getäuscht.<br /><br />Er war sich nicht sicher. Aber sie doch auch nicht. Sie schuldete ihm nichts. Es gab keine Verpflichtungen. <br /><br />Er trank aus und ging.]]></content>
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		<issued>2008-05-14T00:00:00Z</issued>
		<modified>2008-05-14T00:00:00Z</modified>
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		<title>opti-Mist</title>
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		<content type="text/html" mode="escaped"><![CDATA[Manchmal fällt das Einschlafen schwer, manchmal ist man einfach zu erschöpft um zu schlafen. Das sind Nächte, in denen ich meinen Fernseher einschalte und mich von den Klängen der <strike>halbnackten DSF Quiz Moderatorinnen</strike> tiefsinnigen fremdspachigen Dokumentarfilmen auf ARTE berieseln lasse.<br /><br />Oder doch nicht? <br /><br />Meine neue Leidenschaft zu mitternächtlicher Stunde ist das Lesen von Horoskopen. Der westlichen Astrologie zufolge bin ich im Tierkreiszeichen des Schützen geboren. <br /><br />Ich bin optimistisch, abenteuerlustig, kontaktfreudig und sonst alles, was ich nicht einmal im schlimmsten Delirium über mich behaupten würde. Wenn man mit abenteuerlustig die Tatsache meint, dass ich nachts auf dem Weg zum Klo nie das Licht einschalte oder dass ich nie auf das Verfallsdatum schaue bevor ich ein Joghurt esse, dann bin ich in der Tat abenteuerlustig und risikobereit, aber wer weiß schon, was die Verfasser solcher Horoskope unter &quot;abenteuerlustig&quot; verstehen. Bin ich Optimist? Ja, ich glaube fest daran, dass die Welt in naher Zukunft nicht wegen eines Nuklearkrieges untergeht, sondern dass sich die Menschheit schon Jahrzehnte davor bis zur Extinktion niedergemetzelt haben wird. Und &quot;kontaktfreudig&quot; bin ich wirklich nur im betrunkenen Zustand, wenn mein Handy und ich sehr viele und sehr unnötige Kommunikationsversuche mit der Außenwelt zu verbuchen haben.<br /><br />Alles Unsinn ... oder doch nicht?<br /><br />Genaugenommen bin ich nämlich Schütze mit Aszendent Jungfrau und Mond im Krebs. Die, die sich ernsthaft mit Astrologie beschäftigen, wissen, dass man bei der Erstellung von solchen Persönlichkeitsprofilen nicht nur vom Sonnenzeichen - in meinem Fall Schütze - ausgehen darf.<br /><br />Ich zitiere hier aus meiner neu gefundenen Erkenntnisquelle: <br /><br /><i>&quot;Idealismus (Schütze) und Stimmungsabhängigkeit (Mond in Krebs) geben dieser Kombination etwas Zwiespältiges.<br />Unternehmenslust (Schütze) und Weichheit der Gefühle (Krebsmond) finden sich nicht immer zu gleichgerichteten Kräften. Der Schütze möchte seinen Horizont in aller Welt erweitern, der Mond in Krebs wünscht sich emotionale Sicherheit. Das Feuer des Schützen kann hier Gefühlsausbrüche verursachen.&quot;</i><br /><br />Übersetzung für den Laien: ich hab einen <a href="http://www.oesterreichisch.net/oesterreich-1070-Klescher.html" target="_blank" >Klescher</a>. <br /><br />Solche Sachen stürzen mich in tiefe Glaubenskrisen und lassen Einsicht darin gewähren, welche Psychologie und durchdachte Wortwahl hinter diesen - auf den ersten Blick sehr spezifischen - Profilen steht. Einerseits sind diese Deutungen von widersprüchlicher Natur, andererseits in sich geschlossen, da in meinem Beispiel etwa, die Kombination etwas inherent &quot;Zwiespältiges&quot; hat. Gut gelöst. Hut ab.<br /><br />Zwiespältig. Was für ein Wort. Aber damit kann ich mich abfinden. Klingt doch viel interessanter als reisefreudig, optimistisch und tierlieb.]]></content>
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		<issued>2008-04-30T00:00:00Z</issued>
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		<title>Die Menschheit, die Epidemie</title>
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		<content type="text/html" mode="escaped"><![CDATA[Da die ganze Welt Österreich nun als den Ursprung allen Bösens ansieht - Hitler, der Kampusch-Fall und seit neuestem der unfassbare Fall in Amstetten - haben die Medien weltweit und auch lokal wieder viel Fressen für ihr triefendes Sensationsbüffet anzubieten. Die Opfer wurden aus den Fängen eines kranken Individuums befreit und in die Klauen einer gierigen Masse geworfen. Wie kann man anfangen zu verstehen, was die Opfer durchmachen mussten in den letzten Jahren, nein Jahrzehnten? Die Antwort ist: gar nicht. Warum brauchen wir 10-seitige Sonderberichte über die Tathergänge, warum will man 3D-Nachbildungen des Kellerverlieses, was bringt dieses unsinnige Aufgeilen an Details über das Leid anderer Menschen? Natürlich liegt es in der Verantwortung der Medien die Bevölkerung über solche Fälle zu informieren um Bewusstsein zu schaffen und Prävention für weitere mögliche Fälle zu generieren. Doch wann wird dieser Informationsfluss zu einer reißenden Überflutung? <br /><br />Die Menschheit hat wohl viele Epidemien im Griff, aber ihre eigene Spezies, die täglich mehr Menschen das Leben kostet als sonst ein Virus, haben sie noch nicht als größte Gefahr erkannt.]]></content>
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		<issued>2008-04-24T00:00:00Z</issued>
		<modified>2008-04-24T00:00:00Z</modified>
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		<title>Der Stuhlgang und andere Therapieformen</title>
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		<content type="text/html" mode="escaped"><![CDATA[Manchmal kommt es vor, dass sich Leute gegenseitig - auf gut Österreichisch - &quot;Zamscheißen&quot;. In diesem Eintrag halte ich die Assoziationen fest, die dieses Wort in mir weckt und versuche damit die unendlichen Tiefen der menschlichen Psyche (und des menschlichen Verdauungstrakts) zu ergründen. <br /><br />Die Defäkation ist ein biologischer Akt, welcher die Ausscheidung von verwerteter und nicht mehr benötigter Stoffe aus dem menschlichen Körper bezeichnet. So weit, so gut. Halten wir also fest, dass der Akt des &quot;Scheißens&quot; eine unabdingbare und wertvolle Funktion darstellt, die die Balance in unserem biologischen System sichert. Es geht hier also um Ausgeglichenheit. <br />Defäkieren wir in einem geringen Zeitraum unverhältnismäßig viel und oft, so sprechen wir von Durchfall. Die Stoffe fallen, fließen und fliegen durch unseren Verdauungstrakt. Dies tun sie in einer ungezügelten Manier, die wir uns nicht im Stande sehen, zu kontrollieren. Mehr als oft passiert es, dass wir etwas zu uns genommen haben, das wir nicht vertragen. Unser Körper reagiert darauf und versucht so schnell wie möglich diese Stoffe auszuscheiden. Mehr als oft passiert es auch, dass wir in einer Diskussion an einem Punkt angelangt sind, an dem wir die Situation nicht mehr aushalten und unaufhaltsam und ohne Rücksicht auf jegliche Verluste (und Klopapier) verbal drauflos defäkieren. Ist das gesund? Nein, das ist nicht der gesunde, balancierte Stuhlgang, den wir kennen und schätzen. Hatte es seinen Sinn und Zweck? Ja, auf jeden Fall. Wie sonst könnte man die Stoffe und Emotionen loswerden, wenn man sie nicht ausscheidet? Wie sonst erkennt man, dass man gewisse Nahrungsmittel, Tatbestände und Situationen nur bedingt verträgt? Zamscheißen und zamg&#039;schissen werden - zwei unumgängliche Resultate der Emotionsunverträglichkeit, die wir uns als Menschen oft ausgeliefert sehen. <br /><br />Aus aktuellem Anlass möchte ich auf eine andere Form des unausgeglichenen Stuhlgangs eingehen: die Verstopfung.<br /><br />Eine Verstopfung tritt auf, wenn unser Körper die verwerteten Stoffe nicht ausscheidet und als Endergebnis das Aufstauen von Kot im Verdauungstrakt resultiert. Öfters als oft kommt es vor, dass wir an gewissen Erlebnissen festhalten und sie nicht loslassen wollen, obwohl sie keinen Zweck mehr erfüllen und ausgeschieden werden sollten. Wir krümmen uns vor Schmerz und wollen es verarbeiten. Aber was man auch immer macht, es löst sich nicht auf. Man wartet, man nimmt etwas ein, man wartet erneut, man versucht mit aller Gewalt es hinauszupressen, man ist hilflos der eigenen Unfähigkeit ausgeliefert. Und die Moral der Geschichte? Manche Sachen kann man nicht mit Druck auflösen, es bedarf Zeit und es bedarf Geduld. Es ist mit Schmerzen verbunden und wenn es wirklich &quot;hart auf hart&quot; kommt, dann braucht man professionelle Hilfe. Irgendwann muss es raus.]]></content>
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		<issued>2008-04-06T00:00:00Z</issued>
		<modified>2008-04-06T00:00:00Z</modified>
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		<title>Frühjahrsputz</title>
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		<content type="text/html" mode="escaped"><![CDATA[Beim Versuch etwas Ordnung in mein Chaos zu bringen, bin ich den diesjährigen Frühjahrsputz etwas anders angegangen: <br /><br />Ich sah, ich nahm und ich schmiss weg.<br /><br />Warum sammelt sich im Verlauf einer Existenz so viel materieller Mist an?  Aber die bedeutendste Frage, die sich mir bei der Aufräumarbeit stellte, war: Warum  liegt in meinem Kleiderschrank eine lila Leggings? Woher kam sie? Was macht sie hier und gehört sie wirklich <b>mir</b> oder doch einer Ex-Bekanntschaft, die es hier liegen gelassen hatte? Nach minutenlanger Schockstarre und wiederholten Versuchen, mich selbst davon zu überzeugen, dass dieses Kleidungsstück nicht mir gehören konnte und durfte, nahm ich meinen Schreibtisch in Angriff und wollte auch hier für etwas System sorgen. Alte Fotos, alte Briefe, alte Mitschriften, Pokemon-Sammelkarten, alte Zeichnungen ... Pokemon was ... ? <br /><br />Ab diesen Zeitpunkt verließ ich kopfschüttelnd das Zimmer und begab mich in die Küche. Die Spuren der Vergangenheit sind unbehagliche Souvenirs, mit denen wir uns zeitweise beschäftigen müssen um mehr Ordnung in unsere Gegenwart zu bringen. <br /><br />Aber lila Leggings?]]></content>
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		<title>Das Spiel</title>
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		<content type="text/html" mode="escaped"><![CDATA[&quot;Wessen Zug ist es?&quot;<br /><br />Das Spielbrett liegt ausgebreitet auf dem Feld meiner Gedanken<br />Ich folge dem Rhythmus unserer Unterhaltung <br />und klopfe mit meinen Fingern den Takt deiner Worte entgegen<br /><br />Auf deinen Lippen ruht der nächste Angriff, in deinen Augen<br />suche ich meine Verbündeten<br /><br />Die Zeit läuft über, deine Sterne stehen still<br />Ich kenne dich nicht<br /><br />&quot;Wessen Zug ist es?&quot;<br /><br />Unachtsam war ich,<br />überheblich war ich,<br />geschlagen bin ich.<br /><br />Dein Zug]]></content>
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		<issued>2008-03-23T00:00:00Z</issued>
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		<title>Werbegeschenke bereichern das Leben</title>
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		<content type="text/html" mode="escaped"><![CDATA[Werbegeschenke sind wunderbar. Vor der Uni Wien werden besonders in den ersten Tagen des Semesters verschiedene Produkte gratis ausgeteilt. Zeitungen werben für Abonnenten, neue Jogurtsorten finden ihre Abnehmer und sogar Handcreme wird verteilt. So gesehen könnte man als Student in der ersten Semesterwoche immens viel Geld sparen und sich von Werbegeschenken und Handcreme ernähren.  <br /><br />An diesen Marketing-Overkill vor den Toren der Uni Wien hatte ich mich schon seit geraumer Zeit gewöhnt. Er ist fester Bestandteil des Studentenlebens geworden - genau wie die WWF- und Greenpeace-Mafia, die das Schottentor tagtäglich belagern. <br /><br />Gerade als ich dachte, ich hätte die ganze Produktpalette an Werbegeschenken durch, überraschte mich an diesem windigen Freitag eine freundlich lächelnde Person damit, dass sie mir ein Ei entgegenstreckte. Ein rosa gefärbtes Ei mit schönen Festtagsgrüßen von der steirischen Gewerkschaft der Ostereierproduzenten - nein, ich hatte keine Ahnung, wem ich dieses Geschenk zu verdanken hatte, aber ich nahm das Ei lächelnd an. Und schon lief ich schlaftrunken (es war 8.15 Früh, ich war seit 4 Stunden wach) zur Vorlesung. Das Audi Max war trotz früher Morgenstunde gut befüllt und ich blickte bedächtig auf mein rosa Ei. Meine Sitznachbarin kam anscheinend nicht in den Genuss eines Gratis-Osterei und schielte zu meinem Werbegeschenk herüber. Ich beschloss, dass dies kein guter Zeitpunkt für ein Frühstück war und packte das Ei in meine Notebook-Tasche. Ja, ich packte ein gekochtes Ei bei vollem Bewusstsein in eine Notebook-Tasche. Ja, mein Kurzzeitgedächtnis ist so gestochen scharf, dass ich nach der 90 minütigen Vorlesung vergessen hatte, dass ich ein gekochtes Ei in meiner Tasche hatte und ich wanderte so den restlichen Tag mit der Tasche herum. Und &quot;ja, natürlich&quot; sah der Inhalt meiner Tasche danach sehr abstrakt aus.<br /><br /><a href="javascript:openpopup('http://i9.photobucket.com/albums/a100/natchos/01215.jpg',500,333,false);"><img src="http://i9.photobucket.com/albums/a100/natchos/01215.jpg" width="480" height="320" border="0" alt="" /></a> ]]></content>
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