10 Nov 2007
Eine Woche nach meiner Ankunft im Land des Lächelns habe ich mit dem Gedanken gespielt Reisfarmer zu werden. Das Unterfangen habe ich gänzlich verworfen, nachdem ich festgestellt habe, dass meine derzeitige finanzielle Lage nicht einmal den Kauf eines Wasserbüffels erlauben würde.
In einem vorangegangen Eintrag habe ich mich über das Stadtleben und die Sinnlosigkeit des (bzw. meines) Seins im leblosen Betondschungel beschwert. Ich wäre gerne mit einem Bulldozer über die Stadtlandschaft gefahren und hätte diese ganze Sinnlosigkeit niedergerissen und zu Staub gemacht. Stattdessen saß ich zu Hause und träumte in meinem Kokon, umhüllt von schützenden Computer- und Stromkabeln.
Jetzt sitze ich in den Tropen und werde vom ganzen Leben, der pulsierenden Vielfalt und der grellen Flora erdrückt. Also ging ich in den Garten und habe Sträucher niedergerissen und Bäume gefällt. Aggression und Zerstörung äußert sich in den absurdesten Formen. Meistens immer dann, wenn
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